Haaröle – natürlicher Schutz vor hohen Temperaturen

Der Schutz der Haare vor der Hitze des Haartrockners, Glätteisens, Lockenstabs oder elektrischer Lockenwickler ist besonders wesentlich. Es gibt natürlich kein Kosmetikprodukt, das die Haare während dieser Eingriffe völlig schont. Sie sollten bei den Behandlungen mit hohen Temperaturen immer vorsichtig sein und nie übertreiben. Sie müssen außerdem ein solches Produkt aufs Haar auftragen, das die Beschädigung der Zotteln verzögert.ouml-len-der-haare.jpg

Es geht um natürliche Pflanzenöle, also um Substanzen, die aus Samen und Kernen bestimmter Pflanzen gewonnen werden. Natürliche Öle zur Haarpflege sollten immer kaltgepresst sein, weil sie nur dann alle Vitamine, Mikroelemente und guten Fettsäuren aus Gruppen Omega 3, 6, 7 und 9 nicht verlieren. Dank einem solchen Reichtum an nährenden und regenerierenden Inhaltsstoffen garantieren sie den Haaren nicht nur die richtige Pflege, sondern auch den besten Schutz. Sie schaffen nämlich auf der Haaroberfläche einen unsichtbaren Fettfilm und schützen so das Haar vor hohen Temperaturen, also über 60–70 Grad Celsius. Welche Wirkung haben hohe Temperaturen auf Haare? Sie beeinflussen vor allem die Menge des Wassers in inneren Schichten der Haare. Sie verursachen, dass das Wasser verdampft und aus den Haaren einfach verschwindet. Es beschädigt auch dabei die Haarschuppen beim Suchen nach dem schnellsten „Fluchtweg“.

Es wäre also am besten, die Haare mit einer optimalen Temperatur zu föhnen, die das Haar nicht schädigt. Hersteller der Geräte geben aber nicht immer Informationen zu Temperaturen an. Sie können aber einfach prüfen, ob der Luftzug des Haartrockners nicht zu heiß ist. Richten Sie einfach den Luftzug auf die Hand und halten Sie den Haartrockner in derselben Entfernung von der Hand, in der Sie die Haare meistens föhnen. Können Sie so eine Minute lang ruhig aushalten? Die Temperatur ist angemessen. Im Falle eines Glätteisens oder Lockenstabs gibt es aber keine Hoffnung für die Zottel – sie trocknen aus und strapazieren sehr schnell.

Aus diesem Grund ist es besonders relevant, die Haare jeden Tag dank den natürlichen und angemessen ausgewählten Ölen zu verstärken. Mithilfe der pflanzlichen Öle wird das sog. Ölen der Haare durchgeführt. Der Eingriff dauert minimal eine Stunde lang und maximal die ganze Nacht – ein angepasste Haaröl wird aufs Haar und auf die Kopfhaut aufgetragen, und nach der gerade erwähnten Zeit abgewaschen. Die Haare sollten mit einem zarten Shampoo gewaschen werden.

Das natürliche Öl kann auch nur auf den unteren Teil der Haare aufgetragen werden – sowohl auf trockene als auch feuchte Haare direkt nach dem Haarwaschen. Bei der ersten Methode ist es wichtig, das Öl hauptsächlich vor dem Föhnen oder Glätten aufzutragen. Das Produkt kann sogar mehrmals am Tag angewendet werden. Es wäre eigentlich perfekt, alle oben beschriebenen Methoden miteinander zu verbinden, um den Haaren die beste Feuchtigkeit, Nahrung und Regenration zu garantieren.

Natürliche Pflanzenöle schützen nicht nur die besonders strapazierten und beschädigten Haare. Es gibt auch viele Öle, die zu gesunden Haaren bestimmt sind. Gesunde Haare müssen ebenfalls geschätzt werden (vielleicht sogar noch stärker?), weil sich ihre gute Kondition verschlechtern kann. Starke und dicke Zotteln können doch bei dem übermäßigen Glätten und häufigen Föhnen beschädigen. Wenn Sie also eine glückliche Besitzerin der gesunden und dicken Haare sind, schonen Sie Ihren Schatz mit dem Kokos- oder Palmöl. Haare mit einer durchschnittlichen Kondition mögen das Avocado-, Argan-, Macadamia- und Mandelöl. Stark strapazierte und trockene Haare sollten dagegen mit dem Mais-, Traubenkern-, Sonnenblumen-, Kürbiskern- oder Schwarzkümmelöl geölt werden.